Naturstein und Treppen
Marmor, Travertin, Schiefer und Granit. Material, bei dem jede Platte anders aussieht und die Sortierung genauso wichtig ist wie die Verlegung.
Warum Naturstein anders behandelt werden muss
Feinsteinzeug kommt aus der Fabrik und ist Platte für Platte gleich. Naturstein kommt aus dem Bruch. Farbe, Zeichnung, Saugfähigkeit und manchmal sogar die Dicke schwanken innerhalb einer Lieferung.
Deshalb legen wir Naturstein vor der Verlegung trocken aus und sortieren ihn. Das kostet einen halben Tag und ist der Unterschied zwischen einem ruhigen Boden und einem, in dem drei Platten sofort ins Auge fallen.
- Trockensortierung nach Farbe und Zeichnung vor der Verlegung
- Kleber und Fugenmasse passend zum Stein, nicht nach Standardrezept
- Imprägnierung gegen Fett und Wasserflecken
- Pflegehinweise, die zum Material passen
Jeder Stein hat seinen eigenen Charakter.




Auch das ist nur ein Auszug. Bringen Sie beim Aufmaß ein Muster mit, dann sagen wir Ihnen, ob der Stein zu Untergrund und Nutzung passt. Termin vereinbaren
Treppen sind Millimeterarbeit
An einer Treppe treffen mehr Kanten aufeinander als sonst irgendwo im Haus. Trittstufe, Setzstufe, Antritt, Wange und Sockel müssen zusammen aufgehen, und zwar über die gesamte Höhe.
Weil jede Stufe täglich betreten wird, verzeiht eine Treppe keine Ungenauigkeit. Ein Millimeter Überstand an der Kante spürt man mit dem Fuß, bevor man ihn sieht.
- Stufenbeläge auf Betontreppen und auf Holzunterkonstruktion
- Passgenaue Setzstufen und Sockelanschlüsse
- Rutschhemmende Kanten, wo sie gebraucht werden
- Innen und außen, auch an Eingangspodesten
Fragen zu Naturstein und Treppen
Ja, wenn er richtig behandelt wird. Marmor reagiert auf Säure, also auf Kalkreiniger und manche Duschgels. Mit passender Imprägnierung und dem richtigen Reiniger hält er problemlos. Wir sagen Ihnen vorher, worauf Sie sich einlassen.
Die Imprägnierung sollte je nach Stein und Belastung nach einigen Jahren aufgefrischt werden. Das ist kein großer Aufwand und lässt sich selbst machen. Sie bekommen von uns die passende Empfehlung zum Material.
In vielen Fällen ja. Entscheidend ist der Zustand des Unterbaus und ob die Stufenhöhe nach dem neuen Belag noch gleichmäßig bleibt. Das prüfen wir beim Aufmaß, bevor irgendetwas zugesagt wird.
Feinsteinzeug ist robuster, günstiger in der Pflege und im Muster gleichmäßiger. Echter Naturstein hat Tiefe und Unregelmäßigkeit, die kein Druckverfahren vollständig nachbildet. Welche Variante richtig ist, hängt davon ab, ob Sie das Material spüren oder vor allem pflegeleicht wohnen wollen.
Sie liebäugeln mit echtem Stein?
Bringen Sie ein Muster mit oder zeigen Sie uns den Raum. Wir sagen Ihnen, ob der Stein zu Nutzung und Untergrund passt.